Lauscherlounge | Hörbuch

Unsere Eigenproduktionen episodisch umsonst als Podcast

Wir machen Hörbücher, Hörspiele und inszenierte Lesungen für Erwachsene - live vor Publikum bundesweit und als CD- und Download-Produktionen in unserem Studio in Berlin. Da wir die Dinge, die wir tun, lieben, wollen wir Euch auch hier unsere Produktionen zugänglich machen. Ab jetzt gibt es all unsere bisherigen Hörspiele und Hörbücher episodisch, im wöchentlichen Turnus und kostenlos als Podcast.

Und wir haben noch mehr:
unsere Lauscherlounge Original Podcasts “HörGestalten” und “texte von gestern”.

“HörGestalten” ist eine 14-tägig erscheinende Gesprächsreihe mit unseren Hörspiel- und Hörbuch- Regisseuren Josef Ulbig und Elias Emken, die dir im Wechsel die Menschen hinter den Stimmen vorstellen. Stimmen, die dir vielleicht schon in unseren Hörspielen begegnet, die dir womöglich vertraut durch deine aktuelle Lieblingsserie sind und dich womöglich sogar seit deiner Kindheit begleiten.

Mehr Infos gibt es hier:
http://lauscherlounge.de/podcasts/hoergestalten

“texte von gestern” ist eine Auslese der Veranstaltungsreihe, bei der Erwachsene Texte vorlesen, die sie als Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene geschrieben haben. Dabei kann es sich um Tagebücher handeln, um Liebesbriefe, um Aufsätze, Kurzgeschichten, Fan-Fiction, Gedichte oder oder oder… Mit Mut und Herz stellen wir uns gemeinsam den Absurditäten, Tragödien und Kleinigkeiten des Aufwachsens.

Mehr Infos zu Veranstaltung und Teilnahmebedingungen findest du hier: http://lauscherlounge.de/podcasts/texte-von-gestern

Was man hier definitiv findet, ist geballte Wortgewalt, stimmiges Entertainment und ordentliche Gehörgangmassage - egal ob gelesen, gespielt, getalkt oder live performt. Die Lauscherlounge bietet Wortvergnügen. Jetzt auch als Podcast.

Wenn du keine unserer Podcast-Veröffentlichungen verpassen willst, abonniere einfach den Kanal “Lauscherlounge | Alle Podcasts” und besuch uns auf www.lauscherlounge.de

Lauscherlounge Podcast Team

Abonnieren

Follow us

Lauscherlounge Records

Der Tag des Opritschniks 4/6

Russland im Jahr 2027: Das Land hat sich vom Westen abgeschottet, lebt allein vom Gas- und Ölexport, pflegt Handelskontakte nur noch mit China und wird vom »Gossudar«, einem absoluten Alleinherrscher regiert. Dieser übt seine Macht mit Hilfe der Opritschniki, seiner allmächtigen Leibgarde aus, die vor keiner Bestialität zurückschreckt. Diese Opritschniki sind in roten Limousinen unterwegs, mit Hundeköpfen an den Stoßstangen und Besen am Kofferraum – Symbole dafür, dass jeglicher Widerstand ausgemerzt und von der russischen Erde gefegt wird. Zu dieser brutalen und korrupten Elite gehört auch Andrej, dessen Arbeitstag aus Auspeitschung von Intellektuellen und dekadenten Orgien besteht.

Sprecher:
Stefan Kaminski – bekannt über sein Live-Hörspielformat „Kaminski ON AIR“ sowie aus vielen Produktionen von Rundfunk, Fernsehen und Hörbuchverlagen

Autor:
Vladimir Sorokin studierte am Moskauer Gubkin-Institut der Erdgas- und Erdölindustrie sowie am Institut für Chemie. Die ersten eigenen literarischen Gehversuche machte Sorokin zu Beginn der 1970er-Jahre. Er gilt als Vertreter der Postmoderne in der Literatur. Seine Erzählungen und Romane bedienen sich unterschiedlicher Stilformen. Gegenwärtig wird Sorokin als einer der drei Hauptvertreter der russischen Postmoderne angesehen (neben Wiktor Pelewin und Wiktor Jerofejew). Die Bücher des Autors sind in dutzende Sprachen übertragen worden (u.a. ins Englische, Französische, Deutsche, Niederländische, Finnische, Schwedische, Italienische, Polnische, Japanische und Koreanische).

"Der Tag des Opritschniks" als CD oder MP3 Download gibt es hier:
https://lauscherlounge.de/discography/der-tag-des-opritschniks

Der Tag des Opritschniks 3/6

Russland im Jahr 2027: Das Land hat sich vom Westen abgeschottet, lebt allein vom Gas- und Ölexport, pflegt Handelskontakte nur noch mit China und wird vom »Gossudar«, einem absoluten Alleinherrscher regiert. Dieser übt seine Macht mit Hilfe der Opritschniki, seiner allmächtigen Leibgarde aus, die vor keiner Bestialität zurückschreckt. Diese Opritschniki sind in roten Limousinen unterwegs, mit Hundeköpfen an den Stoßstangen und Besen am Kofferraum – Symbole dafür, dass jeglicher Widerstand ausgemerzt und von der russischen Erde gefegt wird. Zu dieser brutalen und korrupten Elite gehört auch Andrej, dessen Arbeitstag aus Auspeitschung von Intellektuellen und dekadenten Orgien besteht.

Sprecher:
Stefan Kaminski – bekannt über sein Live-Hörspielformat „Kaminski ON AIR“ sowie aus vielen Produktionen von Rundfunk, Fernsehen und Hörbuchverlagen

Autor:
Vladimir Sorokin studierte am Moskauer Gubkin-Institut der Erdgas- und Erdölindustrie sowie am Institut für Chemie. Die ersten eigenen literarischen Gehversuche machte Sorokin zu Beginn der 1970er-Jahre. Er gilt als Vertreter der Postmoderne in der Literatur. Seine Erzählungen und Romane bedienen sich unterschiedlicher Stilformen. Gegenwärtig wird Sorokin als einer der drei Hauptvertreter der russischen Postmoderne angesehen (neben Wiktor Pelewin und Wiktor Jerofejew). Die Bücher des Autors sind in dutzende Sprachen übertragen worden (u.a. ins Englische, Französische, Deutsche, Niederländische, Finnische, Schwedische, Italienische, Polnische, Japanische und Koreanische).

"Der Tag des Opritschniks" als CD oder MP3 Download gibt es hier:
https://lauscherlounge.de/discography/der-tag-des-opritschniks

Der Tag des Opritschniks 2/6

Russland im Jahr 2027: Das Land hat sich vom Westen abgeschottet, lebt allein vom Gas- und Ölexport, pflegt Handelskontakte nur noch mit China und wird vom »Gossudar«, einem absoluten Alleinherrscher regiert. Dieser übt seine Macht mit Hilfe der Opritschniki, seiner allmächtigen Leibgarde aus, die vor keiner Bestialität zurückschreckt. Diese Opritschniki sind in roten Limousinen unterwegs, mit Hundeköpfen an den Stoßstangen und Besen am Kofferraum – Symbole dafür, dass jeglicher Widerstand ausgemerzt und von der russischen Erde gefegt wird. Zu dieser brutalen und korrupten Elite gehört auch Andrej, dessen Arbeitstag aus Auspeitschung von Intellektuellen und dekadenten Orgien besteht.

Sprecher:
Stefan Kaminski – bekannt über sein Live-Hörspielformat „Kaminski ON AIR“ sowie aus vielen Produktionen von Rundfunk, Fernsehen und Hörbuchverlagen

Autor:
Vladimir Sorokin studierte am Moskauer Gubkin-Institut der Erdgas- und Erdölindustrie sowie am Institut für Chemie. Die ersten eigenen literarischen Gehversuche machte Sorokin zu Beginn der 1970er-Jahre. Er gilt als Vertreter der Postmoderne in der Literatur. Seine Erzählungen und Romane bedienen sich unterschiedlicher Stilformen. Gegenwärtig wird Sorokin als einer der drei Hauptvertreter der russischen Postmoderne angesehen (neben Wiktor Pelewin und Wiktor Jerofejew). Die Bücher des Autors sind in dutzende Sprachen übertragen worden (u.a. ins Englische, Französische, Deutsche, Niederländische, Finnische, Schwedische, Italienische, Polnische, Japanische und Koreanische).

"Der Tag des Opritschniks" als CD oder MP3 Download gibt es hier:
https://lauscherlounge.de/discography/der-tag-des-opritschniks

Der Tag des Opritschniks 1/6

Russland im Jahr 2027: Das Land hat sich vom Westen abgeschottet, lebt allein vom Gas- und Ölexport, pflegt Handelskontakte nur noch mit China und wird vom »Gossudar«, einem absoluten Alleinherrscher regiert. Dieser übt seine Macht mit Hilfe der Opritschniki, seiner allmächtigen Leibgarde aus, die vor keiner Bestialität zurückschreckt. Diese Opritschniki sind in roten Limousinen unterwegs, mit Hundeköpfen an den Stoßstangen und Besen am Kofferraum – Symbole dafür, dass jeglicher Widerstand ausgemerzt und von der russischen Erde gefegt wird. Zu dieser brutalen und korrupten Elite gehört auch Andrej, dessen Arbeitstag aus Auspeitschung von Intellektuellen und dekadenten Orgien besteht.

Sprecher:
Stefan Kaminski – bekannt über sein Live-Hörspielformat „Kaminski ON AIR“ sowie aus vielen Produktionen von Rundfunk, Fernsehen und Hörbuchverlagen

Autor:
Vladimir Sorokin studierte am Moskauer Gubkin-Institut der Erdgas- und Erdölindustrie sowie am Institut für Chemie. Die ersten eigenen literarischen Gehversuche machte Sorokin zu Beginn der 1970er-Jahre. Er gilt als Vertreter der Postmoderne in der Literatur. Seine Erzählungen und Romane bedienen sich unterschiedlicher Stilformen. Gegenwärtig wird Sorokin als einer der drei Hauptvertreter der russischen Postmoderne angesehen (neben Wiktor Pelewin und Wiktor Jerofejew). Die Bücher des Autors sind in dutzende Sprachen übertragen worden (u.a. ins Englische, Französische, Deutsche, Niederländische, Finnische, Schwedische, Italienische, Polnische, Japanische und Koreanische).

"Der Tag des Opritschniks" als CD oder MP3 Download gibt es hier:
https://lauscherlounge.de/discography/der-tag-des-opritschniks

Tunnel - oder: Der Tag, als Mutter von mir ging 4/4

Der Einstieg in den Roman beginnt am Ende der Handlung, wo dem Erzähler nur noch ein Ausweg bleibt. Er befindet sich in einem Eisenbahntunnel, im Begriff sich umzubringen und der Welt seine Aufzeichnungen zu hinterlassen, die Aufklärung verschaffen sollen. Aber Aufklärung worüber?

Wir landen in den Kindheitserinnerungen des Erzählers, die auf eine Erklärung hinauslaufen, warum er zum Misanthropen, zum Mörder, zur Bestie, ja sogar zum Völkermörder wird.

Seine Kindheit ist von totaler Leistungskontrolle und Abschottung zu seiner Umwelt gekennzeichnet. Die Eltern verbieten ihm mit den Kindern der Nachbarschaft zu spielen, um schlechten Einflüsse von Außen direkt vorzubeugen, ein Fernseher wird nicht angeschafft, um dem Kind keine Ablenkung zu verschaffen – es soll seine Hausaufgaben machen, einmal der Beste sein und eine Karriere machen, die über die des Vaters, der Lehrer an der Grundschule ist, hinausgeht. Da der Junge keine Freunde hat, anscheinend keine Freundschaften schließen kann und auch die Eltern keine großartigen sozialen Kontakte pflegen, versenkt er sich in eine Phantasiewelt, die sich ausschließlich um Lokomotiven dreht, die er von dem Fenster seines Zimmers aus beobachten kann.

„Tunnel – Tunnel oder der Tag, als Mutter von mir ging“ ist ein halsbrecherischer Balanceakt zwischen Realität und Phantasie und vermag den Hörer sofort in seinen Bann zu ziehen – ein schlagender Beweis für die Sprengkraft der Literatur!

Tunnel als CD oder als MP3 Download gibt es hier:
https://lauscherlounge.de/discography/tunnel-oder-der-tag-als-mutter-von-mir-ging/

Sprecher:
Andreas Fröhlich wurde 1965 geboren und bezeichnet sich selbst gerne als „Hörspieler“. Einem großen Fanpublikum ist er als Bob Andrews in der Kultserie »Die drei ???« bekannt, außerdem leiht er u.a. Ethan Hawke, John Cusack und Edward Norton seine Stimme. Zudem ist er als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig und etwa für die deutsche Synchronfassung von Per Anhalter durch die Galaxis, King Kong und der Herr der Ringe-Trilogie verantwortlich. Dort übernahm er auch die Rolle des Gollum/Smeagol. Für seine Arbeiten wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet.

Autor:
Der französische Autor Frédéric Klein (der Name ist ein Pseudonym) wechselt unerkannt die Fronten zwischen düsterer Realität und finsterer Fantasie. In dem kalten präzisen Sprachstil, der bereits sein Debut Maniaque auszeichnete, nähert sich Klein konsequent dem Exodus der Kommunikationsarmut und vernichtet mit parodistischen Reflexionen die Bildungs- und Erziehungsideale des Bürgertums.

Tunnel - oder: Der Tag, als Mutter von mir ging 3/4

Der Einstieg in den Roman beginnt am Ende der Handlung, wo dem Erzähler nur noch ein Ausweg bleibt. Er befindet sich in einem Eisenbahntunnel, im Begriff sich umzubringen und der Welt seine Aufzeichnungen zu hinterlassen, die Aufklärung verschaffen sollen. Aber Aufklärung worüber?

Wir landen in den Kindheitserinnerungen des Erzählers, die auf eine Erklärung hinauslaufen, warum er zum Misanthropen, zum Mörder, zur Bestie, ja sogar zum Völkermörder wird.

Seine Kindheit ist von totaler Leistungskontrolle und Abschottung zu seiner Umwelt gekennzeichnet. Die Eltern verbieten ihm mit den Kindern der Nachbarschaft zu spielen, um schlechten Einflüsse von Außen direkt vorzubeugen, ein Fernseher wird nicht angeschafft, um dem Kind keine Ablenkung zu verschaffen – es soll seine Hausaufgaben machen, einmal der Beste sein und eine Karriere machen, die über die des Vaters, der Lehrer an der Grundschule ist, hinausgeht. Da der Junge keine Freunde hat, anscheinend keine Freundschaften schließen kann und auch die Eltern keine großartigen sozialen Kontakte pflegen, versenkt er sich in eine Phantasiewelt, die sich ausschließlich um Lokomotiven dreht, die er von dem Fenster seines Zimmers aus beobachten kann.

„Tunnel – Tunnel oder der Tag, als Mutter von mir ging“ ist ein halsbrecherischer Balanceakt zwischen Realität und Phantasie und vermag den Hörer sofort in seinen Bann zu ziehen – ein schlagender Beweis für die Sprengkraft der Literatur!

Tunnel als CD oder als MP3 Download gibt es hier:
https://lauscherlounge.de/discography/tunnel-oder-der-tag-als-mutter-von-mir-ging/

Sprecher:
Andreas Fröhlich wurde 1965 geboren und bezeichnet sich selbst gerne als „Hörspieler“. Einem großen Fanpublikum ist er als Bob Andrews in der Kultserie »Die drei ???« bekannt, außerdem leiht er u.a. Ethan Hawke, John Cusack und Edward Norton seine Stimme. Zudem ist er als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig und etwa für die deutsche Synchronfassung von Per Anhalter durch die Galaxis, King Kong und der Herr der Ringe-Trilogie verantwortlich. Dort übernahm er auch die Rolle des Gollum/Smeagol. Für seine Arbeiten wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet.

Autor:
Der französische Autor Frédéric Klein (der Name ist ein Pseudonym) wechselt unerkannt die Fronten zwischen düsterer Realität und finsterer Fantasie. In dem kalten präzisen Sprachstil, der bereits sein Debut Maniaque auszeichnete, nähert sich Klein konsequent dem Exodus der Kommunikationsarmut und vernichtet mit parodistischen Reflexionen die Bildungs- und Erziehungsideale des Bürgertums.

Tunnel - oder: Der Tag, als Mutter von mir ging 2/4

Der Einstieg in den Roman beginnt am Ende der Handlung, wo dem Erzähler nur noch ein Ausweg bleibt. Er befindet sich in einem Eisenbahntunnel, im Begriff sich umzubringen und der Welt seine Aufzeichnungen zu hinterlassen, die Aufklärung verschaffen sollen. Aber Aufklärung worüber?

Wir landen in den Kindheitserinnerungen des Erzählers, die auf eine Erklärung hinauslaufen, warum er zum Misanthropen, zum Mörder, zur Bestie, ja sogar zum Völkermörder wird.

Seine Kindheit ist von totaler Leistungskontrolle und Abschottung zu seiner Umwelt gekennzeichnet. Die Eltern verbieten ihm mit den Kindern der Nachbarschaft zu spielen, um schlechten Einflüsse von Außen direkt vorzubeugen, ein Fernseher wird nicht angeschafft, um dem Kind keine Ablenkung zu verschaffen – es soll seine Hausaufgaben machen, einmal der Beste sein und eine Karriere machen, die über die des Vaters, der Lehrer an der Grundschule ist, hinausgeht. Da der Junge keine Freunde hat, anscheinend keine Freundschaften schließen kann und auch die Eltern keine großartigen sozialen Kontakte pflegen, versenkt er sich in eine Phantasiewelt, die sich ausschließlich um Lokomotiven dreht, die er von dem Fenster seines Zimmers aus beobachten kann.

„Tunnel – Tunnel oder der Tag, als Mutter von mir ging“ ist ein halsbrecherischer Balanceakt zwischen Realität und Phantasie und vermag den Hörer sofort in seinen Bann zu ziehen – ein schlagender Beweis für die Sprengkraft der Literatur!

Tunnel als CD oder als MP3 Download gibt es hier:
https://lauscherlounge.de/discography/tunnel-oder-der-tag-als-mutter-von-mir-ging/

Sprecher:
Andreas Fröhlich wurde 1965 geboren und bezeichnet sich selbst gerne als „Hörspieler“. Einem großen Fanpublikum ist er als Bob Andrews in der Kultserie »Die drei ???« bekannt, außerdem leiht er u.a. Ethan Hawke, John Cusack und Edward Norton seine Stimme. Zudem ist er als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig und etwa für die deutsche Synchronfassung von Per Anhalter durch die Galaxis, King Kong und der Herr der Ringe-Trilogie verantwortlich. Dort übernahm er auch die Rolle des Gollum/Smeagol. Für seine Arbeiten wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet.

Autor:
Der französische Autor Frédéric Klein (der Name ist ein Pseudonym) wechselt unerkannt die Fronten zwischen düsterer Realität und finsterer Fantasie. In dem kalten präzisen Sprachstil, der bereits sein Debut Maniaque auszeichnete, nähert sich Klein konsequent dem Exodus der Kommunikationsarmut und vernichtet mit parodistischen Reflexionen die Bildungs- und Erziehungsideale des Bürgertums.

Tunnel - oder: Der Tag, als Mutter von mir ging 1/4

Der Einstieg in den Roman beginnt am Ende der Handlung, wo dem Erzähler nur noch ein Ausweg bleibt. Er befindet sich in einem Eisenbahntunnel, im Begriff sich umzubringen und der Welt seine Aufzeichnungen zu hinterlassen, die Aufklärung verschaffen sollen. Aber Aufklärung worüber?

Wir landen in den Kindheitserinnerungen des Erzählers, die auf eine Erklärung hinauslaufen, warum er zum Misanthropen, zum Mörder, zur Bestie, ja sogar zum Völkermörder wird.

Seine Kindheit ist von totaler Leistungskontrolle und Abschottung zu seiner Umwelt gekennzeichnet. Die Eltern verbieten ihm mit den Kindern der Nachbarschaft zu spielen, um schlechten Einflüsse von Außen direkt vorzubeugen, ein Fernseher wird nicht angeschafft, um dem Kind keine Ablenkung zu verschaffen – es soll seine Hausaufgaben machen, einmal der Beste sein und eine Karriere machen, die über die des Vaters, der Lehrer an der Grundschule ist, hinausgeht. Da der Junge keine Freunde hat, anscheinend keine Freundschaften schließen kann und auch die Eltern keine großartigen sozialen Kontakte pflegen, versenkt er sich in eine Phantasiewelt, die sich ausschließlich um Lokomotiven dreht, die er von dem Fenster seines Zimmers aus beobachten kann.

„Tunnel – Tunnel oder der Tag, als Mutter von mir ging“ ist ein halsbrecherischer Balanceakt zwischen Realität und Phantasie und vermag den Hörer sofort in seinen Bann zu ziehen – ein schlagender Beweis für die Sprengkraft der Literatur!

Tunnel als CD oder als MP3 Download gibt es hier:
https://lauscherlounge.de/discography/tunnel-oder-der-tag-als-mutter-von-mir-ging/

Sprecher:
Andreas Fröhlich wurde 1965 geboren und bezeichnet sich selbst gerne als „Hörspieler“. Einem großen Fanpublikum ist er als Bob Andrews in der Kultserie »Die drei ???« bekannt, außerdem leiht er u.a. Ethan Hawke, John Cusack und Edward Norton seine Stimme. Zudem ist er als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig und etwa für die deutsche Synchronfassung von Per Anhalter durch die Galaxis, King Kong und der Herr der Ringe-Trilogie verantwortlich. Dort übernahm er auch die Rolle des Gollum/Smeagol. Für seine Arbeiten wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet.

Autor:
Der französische Autor Frédéric Klein (der Name ist ein Pseudonym) wechselt unerkannt die Fronten zwischen düsterer Realität und finsterer Fantasie. In dem kalten präzisen Sprachstil, der bereits sein Debut Maniaque auszeichnete, nähert sich Klein konsequent dem Exodus der Kommunikationsarmut und vernichtet mit parodistischen Reflexionen die Bildungs- und Erziehungsideale des Bürgertums.

Sonderankündigung: "Tinnitus"

Es gibt etwas zu feiern!

Zum 15-jährigen Bestehen der Lauscherlounge gibt es - nach sechseinhalb Jahren Veröffentlichungsabstinenz - wieder neue Hörspiele. Heute erscheint das erste davon: „Tinnitus“ von Max Benyo.

Inhalt:
Tim ist 16, als er die gleichaltrige Lena unter Drogen auf einer Party vergewaltigt. Vier Jahre später wird er aus der Haft entlassen und soll ein neues Leben beginnen. Doch die Auswirkungen seiner Tat dauern an – und lassen weder ihn noch Lena los.

Der Hörer taucht in Tims und Lenas Leben ein, erlebt ihre Kämpfe und Sorgen mit, und lernt ihre Gefühlswelt zu verstehen. Ohne das Thema Vergewaltigung zu verharmlosen oder Tims Schuld zu mildern, portraitiert Max Benyo einen jungen Mann, der nicht nur das Leben seines Opfers, sondern auch sein eigenes zerstört hat und nun damit leben muss.

Ein Hörspiel wie „Tinnitus“ geht unter die Haut. Zu diesem Zweck verließ die Lauscherlounge die üblichen Produktionswege und nahm nicht im Tonstudio auf, sondern draußen, an Originalschauplätzen, ähnlich einem Filmdreh. Damit wird ein hyperrealer Sound erzeugt, der das brisante Thema authentisch und eindringlich hörbar macht.

Mit den Schauspielern Jonathan Berlin (2018 mit dem „Deutschen Schauspielpreis“ und dem „New Faces Award“ ausgezeichnet) und Elisa Schlott in den Hauptrollen sowie Max Benyo als Autor und Regisseur konnten namhafte Nachwuchs-Stars der deutschen Filmlandschaft für das Hörspiel gewonnen werden.

Schauspieler:
Tim Lehmann – Jonathan Berlin
Lena Franke – Elisa Schlott
Kerstin Stettmeier – Vera Teltz
Milan – Ole Herrmann
Reiner Franke – Uwe Preuß
Mareike Schaad – Cathlen Gawlich
Anwalt Lorenz – Anian Zollner
Patrick – Anton Andreew
Fabian – Christopher Reinhardt
Nico – Hendrik Heutmann
Jonas – Arne Augustin
Meister Hartwig – Christian Koerner
u.v.m.

FSK 16
Triggerwarnung: Das Hörspiel "Tinnitus" enthält die explizite Darstellung sexualisierter Gewalt und thematisiert die Folgen der Tat aus Täter- sowie Opferperspektive

Hier gibt es das Werk ab heute als MP3 CD und als Download:
http://lauscherlounge.de/discography/tinnitus/
Und ebenso als Stream bei den Portalen Spotify, iTunes und Deezer.

#000 - Hallo!

Wir machen Hörbücher, Hörspiele und inszenierte Lesungen für Erwachsene - live vor Publikum bundesweit und als CD- und Download-Produktionen in unserem Studio in Berlin. Da wir die Dinge, die wir tun, lieben, wollen wir Euch auch hier unsere Produktionen zugänglich machen. Ab jetzt gibt es all unsere bisherigen Hörspiele und Hörbücher episodisch, im 14-tägigen Turnus und kostenlos als Podcast.

Und wir haben noch mehr:
unsere Lauscherlounge Original Podcasts “HörGestalten” und “texte von gestern”.

“HörGestalten” ist eine 14-tägig erscheinende Gesprächsreihe mit unseren Hörspiel- und Hörbuch- Regisseuren Josef Ulbig und Elias Emken, die dir im Wechsel die Menschen hinter den Stimmen vorstellen. Stimmen, die dir vielleicht schon in unseren Hörspielen begegnet, die dir womöglich vertraut durch deine aktuelle Lieblingsserie sind und dich womöglich sogar seit deiner Kindheit begleiten.

Mehr Infos gibt es hier:
http://lauscherlounge.de/podcasts/hoergestalten

“texte von gestern” ist eine Auslese der Veranstaltungsreihe, bei der Erwachsene Texte vorlesen, die sie als Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene geschrieben haben. Dabei kann es sich um Tagebücher handeln, um Liebesbriefe, um Aufsätze, Kurzgeschichten, Fan-Fiction, Gedichte oder oder oder… Mit Mut und Herz stellen wir uns gemeinsam den Absurditäten, Tragödien und Kleinigkeiten des Aufwachsens.

Mehr Infos zu Veranstaltung und Teilnahmebedingungen findest du hier: http://lauscherlounge.de/podcasts/texte-von-gestern

Was man hier definitiv findet, ist geballte Wortgewalt, stimmiges Entertainment und ordentliche Gehörgangmassage - egal ob gelesen, gespielt, getalkt oder live performt. Die Lauscherlounge bietet Wortvergnügen. Jetzt auch als Podcast.

Wenn du keine unserer Podcast-Veröffentlichungen verpassen willst, abonniere einfach den Kanal “Lauscherlounge | Alle Podcasts” und besuch uns auf www.lauscherlounge.de