HG | 035 - Jens Wawrczeck

Champagner (pinkfarben), mutig werden und ein kleiner Vogel

// Champagner (pinkfarben), mutig werden und ein kleiner Vogel //

In unserer fünfunddreißigsten Episode spricht Josef mit Jens Wawrczeck. Jens ist Schauspieler, Hörbuchinterpret, Sänger, Synchron- und natürlich Hörspielsprecher. Daher werden ihn auch die meisten kennen. Oder weißt du nicht, wer er ist? Dann lassen wir dich mal mit deinen Fragezeichen zurück.

Jens wurde in Dänemark geboren, aber um zu wissen, woher sein Nachname kommt, musste er nach Prag gehen. Generell ist Jens viel unterwegs. Mal in Hamburg, mal in Paris oder auch in New York, wo er auch überall eine Wohnung hat – sehr sehr kleine, wie er betont.

Jens ist wahnsinnig vielseitig und etwas rastlos: Er spielt Theater, er singt, liest Hörbücher und spielt die unterschiedlichsten Rollen in Hörspielen. Er hat ein eigenes Label “Audoba” – woher der Name kommt, verrät er selbst. Dort veröffentlicht er Hörbücher von vergessenen Autoren und Autorinnen und verleiht ihren Stoffen wieder eine Stimme und verbindet es mit seiner großen Leidenschaft – dem Singen.
Eine kleine Tür hat Jens also immer offen, durch die er sich zurückziehen kann. Umso schöner, dass er bei uns ist und so viel von sich erzählt.

Bei einem Champagner reden Jens und Josef über dieses Getränk als Lebenseinstellung; Assam Tee mit Milch und Pyjamas; über die Serie “Hitch und ich”; über 18 Stunden auf 1,5 zu kürzen; über seine Hörbuchvorbereitungen und 60 Seiten am Tag; über den Wunsch Opern zu singen; über ein eigenes Hörspiel; über Autogramme und einen mutigen Jungen; über Phonetikunterricht bis zu einem hochdeutschen “Guten Tag”; über seine Schauspielausbildung in New York; über seinen Nachnamen; über minimalistische Arbeitsform; über sein Label Audoba; übers Leben ausmisten; natürlich auch etwas über Die Drei ???; über die Möglichkeit bei einem Open Mic sich essen und Geld zu verdienen; über Führerscheine und über seine Bescheidenheit, seinen Perfektionismus, eine gewisse Unordnung im Kopf, seinen Fleiß und seinen Wunsch, mutiger zu werden.

Und zum Schluss liest Jens uns noch ein kurzes aber bewegendes Gedicht vor: “Das Buch des Lebens”.

Aufgenommen wurde das Gespräch im März 2019.

Unsere Empfehlungen mit Jens Wawrczeck:
Hörbuch: “Rebecca” von Daphne du Maurier – Edition Audoba
Hörbuch & Gesang: “Der Mieter” von Roland Topor – Edition Audoba
Hörspiel: “Kill Shakespeare” – audible (Regie: Kai Schwind)
Hörspiel: “Die Tore der Welt” von Ken Follett – WDR, Der Hörverlag (Regie: Martin Zylka)
Hörspiel: “Der Prinzessin” von Ivar Leon Menger – Lauscherlounge
Hörspiel: “Der goldene Kompass” von Philip Pullmann – NDRinfo, Silberfisch
und so vieles mehr...

Wenn du Ideen und Rückmeldungen hast, melde dich gern bei uns: Entweder per Mail unter hoergestalten@lauscherlounge.de oder bei Facebook.

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Kommentare

Sven
by Sven on 02. Oktober 2019
Leider gefiel mir das auch nicht. Das ist schade, weil das Konzept der Sendung großartig ist. Die Idee, Zeit für intensive Gespräche zu haben und Leute kennen lernen zu können ist Gold wert. Nur kommt mir das ganze nicht gut vorbereitet vor. Man merkt nicht, wo das Interview hin will. Jetzt kann man ja sagen, wenn man das nicht durchplant, hat man eine größere Offenheit für der Interviewpartner. Aber selbst das passiert nicht. Bröckchen, die Jens W. hinwirft, werden nicht aufgenommen, alles wird weggekichert und weg gelacht. Dadurch nimmt man dem Gespräch jede Abwechslung und unterschiedliche Stimmung und Tonalität. Man muss auch nicht ständig „O.K.“ sagen, um zu signalisieren dass man verstanden hat. Das mache ich doch im Kopf beim Zuhören. Ich hoffe, dass es nicht beleidigend ist, aber kann man nicht so etwas wie Interview Technik auch professionell lernen? Ich würde den Podcast wirklich gerne weiter hören, aber so fällt mir das echt schwer.
Eugen
by Eugen on 23. April 2019
Meint der Interviewer das ernst? Jens wie immer top. Der Interviewer ist am schnauben, lachen faken, vergleicht ständig an sich selbst, cringe ja. Socially awkward! So ne krasse Nervensäge. 😭😵🤯

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