texte von gestern

Erwachsene lesen Dinge, die sie als Kinder geschrieben haben

Bei unserer Veranstaltungsreihe und Podcast-Serie „texte von gestern“ ist der Name Programm: Es geht um Texte, die man früher geschrieben hat – als Kind, als Teenie, als junger Erwachsener. Jeder ist dazu eingeladen, auf die Bühne zu kommen und einen Text vorzulesen. Ob Tagebucheinträge, Kurzgeschichten, Briefe, Fan-Fiction oder Gedichte – Texte, die man in dem Moment mit himmelhochjauchzendem Pathos verfasst hat und die uns heute zeigen, wie wir die Welt damals gesehen haben.
Jede Veranstaltung wird mitgeschnitten und eine Auswahl der Beiträge des Abends wird anschließend als etwa halbstündiger Podcast veröffentlicht.

Damit lehnen wir uns bewusst an ein Format an, dass in Kanada bereits seit vielen Jahren unter dem Titel „Grownups Read Things They Wrote as Kids“ erfolgreich ist. Wie beim Original haben auch wir ein herzliches und kompetentes Moderatorenteam: Moderator und Schauspieler Marco Ammer führt gemeinsam mit Hörspielmacherin Johanna Steiner durch den Abend.

Mehr Infos zu den Veranstaltungen und der Anmeldung findet Ihr hier: www.textevongestern.de

Lauscherlounge Podcast Team

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Lauscherlounge Records

#19 „Ich liebe ihn auf jeden Fall.“

In der neunzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 13.10.2018 im kukoon in Bremen:
Jumana trägt einen Steckbrief vor, den sie mit 13 Jahren über sich selbst ausfüllte. Michaela liest ein Gedicht, mit dem sie mit 15 Jahren den Tod ihrer kürzlich verstorbenen Mutter verarbeitete. Sarah hatte ebenfalls Gedichte dabei, die sie zwischen dem Alter von 8 und 13 Jahren verfasste. Und Maimuna gibt uns Einblick in ihr Tagebuch, das sie mit 11 Jahren führte und in dem es – wie sollte es anders sein – um Schule und um Jungs geht.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.

#18 „Keine Sorge, das ist nur Nutzhanf!“

In der achzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 12.10.2018 im Yoko in Hamburg:
Maren trägt einige Briefe vor, die sie ihrer Freundin Antje in das gemeinsame Diddl-Briefbuch schrieb, als sie mit 17 im Schwabenland auf Skifreizeit war. Thorsten teilt Texte, Gedichte und Kurzgeschichten mit uns, die er zwischen 1984 und 86, mit Anfang zwanzig, schrieb und erst kürzlich wieder fand. Und Birte liest eine Episode aus ihrem Tagebuch vor, wie sie mit der bayrischen Polizei in Berührung kam.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.

#17 „Aber bitte kein Autogramm!“

In der siebzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 12.10.2018 im Yoko in Hamburg:
Nele liest einen Brief an einen Kinderliedermacher, sowie Gedichte und kurze Prosatexte, die sie mit 6, 15 und 18 Jahren verfasste. Iris trägt zwei sehr unterschiedliche Gedichte vor, die sie beide als Achtzehnjährige schrieb. Und die Brieffreundinnen Peggy und Maren stehen zusammen auf der Bühne und lesen Briefe vor, die sie einander Anfang der Achtziger Jahre zwischen Wernigerode und Pinneberg schickten.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.

#16 „Seine Zahnspange blitzte in der Sonne.“

In der sechzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show auf dem Flux Bergfest 22.08.2018 im FluxBau, Berlin:
Aliana teilte ihre Liebe zu der TV-Sendung „Ocean Girl“ mit ihrem Tagebuch als sie 11 war. Sibylle schrieb ein Protokoll über die Organisation einer Playback-Hitparade ihrer Klasse beim Schulfest 1984. Und Juliane erzählte ihrem Tagebuch mit 12 Jahren, wie kompliziert das alles mit den Jungs ist.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.

#15 „Bestimmt 50 oder 20 cm größer als ich.“

In der fünfzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 12.08.2018 im frannz Biergarten, Berlin:
Naemi liest einige ihrer bezaubernden Gedichte vor, unter anderem gereimte Postkarten aus dem Urlaub. Andrea trägt weitere Perlen aus ihren allseits beliebten Tagebüchern vor. Auch Dschamilja hat einige Gedichte dabei, mit denen sie sich zwischen 14 und 16 den Schul- und Liebesfrust von der Seele schrieb. Und Matthias teilt seine Kriegstdienstverweigerung mit uns, die er mit 18 ans Bundesamt für Zivildienst schickte.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.

Sonderankündigung: "Tinnitus"

Es gibt etwas zu feiern!

Zum 15-jährigen Bestehen der Lauscherlounge gibt es - nach sechseinhalb Jahren Veröffentlichungsabstinenz - wieder neue Hörspiele. Heute erscheint das erste davon: „Tinnitus“ von Max Benyo.

Wir gratulieren der Lauscherlounge von Herzen und erfreuen Euch mit dem Trailer zu dieser besonderen Produktion!

Inhalt:
Tim ist 16, als er die gleichaltrige Lena unter Drogen auf einer Party vergewaltigt. Vier Jahre später wird er aus der Haft entlassen und soll ein neues Leben beginnen. Doch die Auswirkungen seiner Tat dauern an – und lassen weder ihn noch Lena los.

Der Hörer taucht in Tims und Lenas Leben ein, erlebt ihre Kämpfe und Sorgen mit, und lernt ihre Gefühlswelt zu verstehen. Ohne das Thema Vergewaltigung zu verharmlosen oder Tims Schuld zu mildern, portraitiert Max Benyo einen jungen Mann, der nicht nur das Leben seines Opfers, sondern auch sein eigenes zerstört hat und nun damit leben muss.

Ein Hörspiel wie „Tinnitus“ geht unter die Haut. Zu diesem Zweck verließ die Lauscherlounge die üblichen Produktionswege und nahm nicht im Tonstudio auf, sondern draußen, an Originalschauplätzen, ähnlich einem Filmdreh. Damit wird ein hyperrealer Sound erzeugt, der das brisante Thema authentisch und eindringlich hörbar macht.

Mit den Schauspielern Jonathan Berlin (2018 mit dem „Deutschen Schauspielpreis“ und dem „New Faces Award“ ausgezeichnet) und Elisa Schlott in den Hauptrollen sowie Max Benyo als Autor und Regisseur konnten namhafte Nachwuchs-Stars der deutschen Filmlandschaft für das Hörspiel gewonnen werden.

FSK 16
Triggerwarnung: Das Hörspiel "Tinnitus" enthält die explizite Darstellung sexualisierter Gewalt und thematisiert die Folgen der Tat aus Täter- sowie Opferperspektive

Hier gibt es das Werk ab heute als MP3 CD und als Download:
http://lauscherlounge.de/discography/tinnitus/
Und ebenso als Stream bei den Portalen Spotify, iTunes und Deezer.

#14 „ Tut mir Leid, aber ich hab zu tun“

In der vierzehnten Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 12.08.2018 im frannz Biergarten, Berlin:
Daniela liest einen Abschiedsbrief an ihre erste große Liebe. Matze hat eine Kurzgeschichte über ein Eichhörnchen und eine Schatzsuche dabei, die er mit 9 Jahren in seine Mickey-Mouse-Mappe schrieb. Und Sarah spielt mit dem Publikum ihren „Du entscheidest selbst“-Roman namens „Die Insel der 1002 Gefahren“ durch.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.

#13 „LOL“

In der dreizehnten Podcast-Episode hört Ihr weitere Beiträge von unserer Show am 15.04.2018 im Monarch, Berlin:
Nicole liest aus ihrem Tagebuch, in dem sie die bevorstehende Wende und Wiedervereinigung aus Sicht einer 12jährigen reflektiert. Dschamilia hat Gedichte aus ihrem reich verzierten Gedichtbuch mitgebracht. Mieke und Lisa lesen Tiergeschichten: Mieke über eine gefräßige Katzen und Lisa über Schafe, die über Gatter springen. Zuletzt bringt Robert einen icq-Chat mit, in dem er einer Freundin mit fünfzehn sätzeweise ein Märchen dichtete.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.

#12 „P.S. I hate Corinna“

In der zwölften Podcast-Episode hört Ihr einige Beiträge von unserer Show am 15.04.2018 im Monarch, Berlin:
Johanna liest aus ihrem Tagebuch über Schwärmereien und Intrigen in der achten Klasse vor. Lisa trägt ein Kapitel ihres Debütromans über Pferde, Liebe und Indianer vor, den sie mit zwölf Jahren schrieb. Jelena und Kitty-Hawk lesen aus Reisetagebüchern: Jelena war mit zwanzig mit der Uni in Wien und hasste ihre Kommilitonen; Kitty-Hawk machte mit siebzehn eine Reise mit Rainbow Tours nach Frankreich.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.

#11 „Zum Strippen war es wohl doch zu kalt.“

In der elften Podcast-Episode hört Ihr weitere Beiträge von unserer Show am 09.03.2018 im Subrosa, Dortmund:
Elisa hat Kinderkrimis geliebt und daher Knickerbockerbande-Fan-Fiction geschrieben – und wir dürfen lauschen! Julia und Sandra tragen sehr verschiedene Kurzgeschichten vor, die sie jeweils mit 16 Jahren verfassten. Und Max trägt einen Aufsatz zum Thema „Mensch – Maschine – Automat“ vor, den er für einen Schreibwettbewerb in der Schule schrieb – und gewann.

Gemeinsam feiern wir die schönen, die absurden und die dramatischen Momente des Aufwachsens.